Salz ist nicht gleich Salz

Natürliches Salz enthält neben Natriumchlorid noch weitere Mineralstoffe und Spurenelemente. Es eignet sich nicht nur – in gemäßigten Mengen – als Lebensmittel , sondern kann genauso als linderndes Heilmittel für viele innere und äußere Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt werden.

Jeder kleinste Vorgang in unserem Körper erfordert Salz bzw. seine Mineralstoffe in ionisierter Form. Ohne Salz könnten wir nichts tun, weder den Arm heben noch einen Schritt tun, ja noch nicht einmal einen Gedanken fassen. Wenn wir uns nun mit ausreichend Salz versorgen möchten, welche Maßnahme wäre da vernünftig? Wir sollten naturbelassenes Salz der Urmeere (Steinsalz und Kristallsalz) für unsere Speisen oder Heil-Zubereitungen verwenden.

Kochsalz: Chemikalien statt Mineralien

Reinweißes Salz, das unter der Bezeichnung Koch- bzw. Speisesalz im Supermarkt verkauft wird und das in nahezu allen Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie enthalten ist, gehört nicht mehr zu den naturbelassenen Salzen.

Es handelt sich um kein ganzheitliches Lebensmittel mehr. Es wurde aufwändig industriell verarbeitet, gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt (= raffiniert), so dass es – und so schreibt es das Gesetz vor – nur noch aus Natriumchlorid besteht.

Statt der übrigen im naturbelassenen Salz noch vorhandenen Mineralstoffe (z. B. Kalium, Magnesium etc.) und Spurenelemente (z. B. Selen, Silizium, Zink etc.) enthält Industriesalz einen interessanten “Ersatz”, nämlich verschiedene Chemikalien.

Dazu gehören Rieselhilfen (Anti-Klumpmittel, z. B. Aluminium(hydr)oxid oder Kaliumhexacyanidoferrat(II)) sowie Jod- und Fluorverbindungen zur vermeintlichen Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen und Karies.

Kochsalz, das in Wurstwaren verwendet wird, kann darüber hinaus auch Natriumnitrit enthalten. Natriumnitrit mit der E Nummer 250, ist leider in sehr vielen Wurstwaren, Fleischprodukten und Fertiggerichten enthalten. Natriumnitrit ist gesundheitlich sehr bedenklich und deshalb auch nur zu gewissen relativ niedrigen Grenzwerten erlaubt. Der Stoff E250 erhöht, insbesondere wenn er erhitzt wird, z.B. beim Braten oder Grillen das Krebsrisiko deutlich, da sich daraus stark krebserregende Nitrosamine bilden, die zu erheblichen Schäden im menschlichen Körper führen können.

Jenes “Salz” aber, das in unserem Körper vorhanden ist und das unser Körper tagtäglich mit der Nahrung aufnehmen sollte, hat mit dieser raffinierten Chemikalien-Mischung nichts zu tun.

Kochsalzproduktion für die Industrie

Annähernd 93 Prozent der weltweiten Kochsalzmengen werden für industrielle Zwecke gebraucht.

Zahlreiche Produkte – insbesondere der chemischen Industrie – können nur mit Hilfe von Kochsalz produziert werden, z. B. Waschmittel, aber auch Lacke, Plastik, PVC und vieles andere mehr.

Chemische Prozesse jedoch sind auf reinste Rohstoffe und so auch auf reinstes Natriumchlorid angewiesen. Das ist absolut nachvollziehbar und die chemische Industrie darf auch gerne Kochsalz verwenden.

Warum man aber glaubt, der menschliche Körper könne – ähnlich einer chemischen Industrieanlage – ebenfalls mit Kochsalz glücklich gemacht werden, dürfte sich dem Verständnisvermögen eines intelligenten Menschen entziehen.

Kochsalz aus ganzheitlicher Sicht

Da in der Natur nie ein Stoff oder eine Verbindung mutterseelenallein vorkommt, sondern immer in der Gemeinschaft mit anderen Stoffen und Verbindungen, stört Kochsalz mit seiner wenig natürlichen Komposition aus ganzheitlicher Sicht die innere Harmonie des Organismus.

Unser Körper erwartet vollwertige und natürliche Lebensmittel und so auch kein isoliertes Natriumchlorid.

Trifft Kochsalz in Form von Natriumchlorid aber nun dennoch im Körper ein, was in der herkömmlichen Ernährung zudem meist in zu hoher Menge erfolgt, dann muss der Organismus Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen. Zu diesem Zweck wird das Natriumchlorid mit Hilfe von Wasser in einen ionisierten Zustand versetzt.

Da die meisten Menschen parallel zu einem hohen Kochsalzkonsum sehr wenig reines Wasser trinken, muss das zur Salz-Neutralisation verwendete Wasser aus den Zellen abgezogen werden. Wertvolles strukturiertes Zellwasser muss nun – als gäbe es nichts Wichtigeres – für die Entschärfung von billigem Industrie-Kochsalz geopfert werden.

Die betreffenden Zellen können daraufhin absterben und der Alterungsprozess all unserer Organe, unserer Haut und unseres Blutes wird rasant beschleunigt.

Steinsalz

Steinsalz stammt aus Salzbergwerken. Dort war irgendwann einmal ein Urmeer. Es trocknete aus und harrte Millionen von Jahren im Untergrund – frei von Umweltbelastungen und Schadstoffen, bis es schließlich vom Menschen entdeckt wurde. Herkömmliches Kochsalz wird meist aus Steinsalz hergestellt.

Kristallsalz

So wie ein Edelstein ein Stein ist, aber nicht jeder Stein ein Edelstein, so ist Kristallsalz ein Steinsalz, doch ist Steinsalz nicht immer auch ein Kristallsalz. Man stelle sich die Kristallsalzvorkommen ähnlich wie Goldadern vor, die das Steinsalz an manchen wenigen Stellen in feinem Rosa durchziehen.

Der Unterschied zwischen Kristallsalz und Steinsalz liegt in den unterschiedlichen Druckverhältnissen begründet, die über die Jahrmillionen auf das Salz einwirkten. Natürlich abgebautes und unverarbeitetes Steinsalz erfüllt alle Kriterien eines ganzheitlichen Salzes.

Beim Kristallsalz führten die Druckverhältnisse zur Entstehung eines geometrisch perfekten Kristalls, in dem die Elemente in einer so kleinen Teilchengröße vorliegen, dass sie vom menschlichen Körper hervorragend aufgenommen und verstoffwechselt werden können – so zumindest die Autoren des Buches “Wasser und Salz” (Ferreira und Hendel). Für Heilanwendungen, insbesondere für die Sole-Trinkkur sollte ausschließlich hochwertiges Kristall- oder Steinsalz verwendet werden.

Quellen:

www.zentrum-der-gesundheit.de

www.alternativ-gesund-leben.de

Foto: pixabay

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